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In Österreich mit dem Auto unterwegs

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In Österreich mit dem Auto unterwegs Alles was Du für eine unbesorgte Anreise und vor Ort wissen musst

Allgemeines zum Autoverkehr in Österreich

Begrenzung Hinweis
Deutscher Führerschein ausreichend? Ja
Fahrzeugpapiere

Ein in Deutschland ausgestellter Führerschein wird auch in Österreich anerkannt. Beim Autofahren bist Du verpflichtet, Deinen Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) mitzuführen. Sicherheitshalber sollte sich auch Deine internationale Kfz-Versicherungskarte im Fahrzeug befinden.

Promillegrenze 0.5‰. Wer sich noch in der Probezeit befindet, für den gilt ein Limit von 0.1 ‰
Halten und Parken

In Österreich gilt an folgenden Stellen ein Halte- und Parkverbot:

  • weniger als 15 Meter vor und nach einer ÖPNV-Haltestelle (zu den Betriebszeiten),
  • weniger als 5 Meter vor Kreuzungen, Fußgänger- und Radfahrerüberwegen und einander kreuzenden Fahrbahnrändern,
  • auf Radwegen und Mehrzweckstreifen,
  • bei einer durchgezogenen gelben Linie am Fahrbahnrand (Halte- und Parkverbot),
  • bei einer unterbrochenen gelbe Linie oder eine gelben Zickzacklinie (Parkverbot).

Wenn Du eine blaue Bodenmarkierung siehst, so handelt es sich um eine Kurzparkzone, die in der Regel kostenpflichtig ist. Dort darfst Du mit dem entsprechenden Parkschein üblicherweise zwischen 30 Minuten und drei Stunden lang parken. Die ersten 15 Minuten sind dabei kostenlos, allerdings benötigst Du auch dafür einen ausgefüllten Parkschein hinter der Windschutzscheibe. In Österreich kannst Du Parkscheine für verschiedene Zeiträume bei speziellen Vorverkaufsstellen, an Fahrscheinautomaten, am Bahnhof und teilweise auch in Banken, Sparkassen oder Tankstellen kaufen. Alternativ kannst Du Dich beim sogenannten Handyparken registrieren und Deine Parkgebühren per SMS bezahlen.

Eine weiße Bodenmarkierung kennzeichnet eine legale Parkmöglichkeit. Falls keine entsprechende Beschilderung vorhanden ist, ist das Parken dort mit einer Parkscheibe kostenlos. Allerdings ist die Verwendung einer blauen Parkscheibe aus Deutschland verboten, denn die österreichische Parkuhr kann auf die Viertelstunde genau eingestellt werden. Auch elektronische Parkscheiben sind nicht erlaubt. Wenn Du viel in Städten unterwegs bist und Dein Auto dort regelmäßig parken musst, so empfehlen wir Dir die Anschaffung einer Parkscheibe mit 15-Minuten-Abständen.

Gut zu wissen: Die verschiedenen Bodenmarkierungen haben keine Geltung, wenn sie mit Schnee bedeckt sind.

Lichtpflicht Es gibt in Österreich keine gesetzlich vorgeschriebene Pflicht zur Nutzung von Tagfahr- oder Abblendlicht.
Dashcam Der Kauf und die Installation einer Dashcam sind in Österreich erlaubt, wenn Du Dir im Vorfeld eine Genehmigung von der österreichischen Datenschutzkommission eingeholt hast. Allerdings ist die Verkehrsüberwachung durch Bild- und Videoaufnahmen für Privatpersonen verboten. Wenn Du Material von Deiner Dashcam veröffentlichst und darauf Personen oder Nummernschilder zu erkennen sind, dann machst Du Dich sogar strafbar. Unproblematisch sind hingegen Aufnahmen für private Zwecke, beispielsweise bei einer besonders schönen Landschaft.
Winterreifenpflicht

Ja.

Hinweis: In Österreich ist die Regelung ähnlich wie in Deutschland: Vom 01. November bis zum 15. April müssen Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Winterreifen oder Schneeketten ausgestattet sein. Eine generelle Winterreifenpflicht besteht jedoch nicht.

Was muss man im Kfz dabeihaben?

Verhalten bei Unfall

Ein Verkehrsunfall in Österreich erfordert fast dieselbe Vorgehensweise wie in Deutschland: Die beteiligten Fahrzeuge müssen anhalten, die Unfallstelle muss abgesichert und eventuell verletzte Personen müssen versorgt werden. Denke daran, eine Warnweste anzulegen, bevor Du das Fahrzeug verlässt und auf die Fahrbahn trittst.

Die Polizei wird nur bei großen Sachschäden und Personenschäden gerufen. Bei kleineren Sachschäden ist es ausreichend, wenn Du die Daten aller Unfallteilnehmer:innen für die spätere Schadenregulierung erfasst. Dies kannst Du zum Beispiel mithilfe eines europäischen Unfallberichts tun, der Dir hier zum Download zur Verfügung steht. Außerdem ist es ratsam, die Unfallstelle zu fotografieren und auch von möglichen Zeug:innen die Kontaktdaten zu notieren.

Gut zu wissen: Wird die Polizei zu einem Unfall mit Sachschaden gerufen, wo der reine Datenaustausch unter den Beteiligten ausreichend gewesen wäre, so wird eine sogenannte Blaulichtsteuer (zirka 36 Euro) fällig.

Besondere Verkehrszeichen

Die Beschilderungen im österreichischen Straßenverkehr sind in der Regel identisch mit denen in Deutschland, sodass Du keinerlei unbekannte Verkehrszeichen zu erwarten hast.

Einige Verkehrsregeln sind jedoch etwas abweichend:

  • Wenn keine Beschilderung vorhanden ist, gilt auch im Kreisverkehr rechts vor links – somit hat das einfahrende Fahrzeug Vorfahrt.
  • Weniger als 80 Meter vor und nach einem Bahnübergang darf nicht überholt werden.
  • An Schulbussen mit eingeschalteter Warnblinkanlage und gelb-roten Warnleuchten darf nicht vorbeigefahren werden.
  • Ist eine:r der Insassen unter 18 Jahre alt, so herrscht im Fahrzeug ein Rauchverbot, das auch E-Zigaretten miteinschließt.

Tempolimits in Österreich

Begrenzung Tempolimit
Innerorts 50 km/h
Landstraße 100 km/h
Schnellstraße 100 km/h
Autobahn 130 km/h

Spritpreise in Österreich

In Österreich liegen die Preise von Benzin und Diesel im Durchschnitt etwa 20 Cent unter denen in Deutschland, wobei es natürlich regionale Unterschiede geben kann. Auf der Hin- und Rückfahrt ist es daher empfehlenswert, die österreichischen Tankstellen zu bevorzugen. (Stand: Januar 2022)

Kraftstoff Preis
Diesel 1,19 €
Benzin 1,25 €
Stand: 07.06.2022

Bußgelder in Österreich

Ein Auszug aus dem österreichischen Bußgeldkatalog:

  • Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h: ab 30 Euro,
  • Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h: ab 150 Euro,
  • Überfahren einer roten Ampel: ab 70 Euro,
  • verbotenes Überholen: ab 40 Euro,
  • verbotenes Parken: ab 20 Euro,
  • Alkohol am Steuer: ab 300 Euro,
  • Missachtung der Gurtpflicht: 35 Euro,
  • Handy am Steuer: 50 Euro.

Stand: 2021

Stand: 2021